Wissen, wo's herschmeckt

Wie kommt die Wurst eigentlich vom Stall in die Ladentheke? „Wir kennen den Landwirt“ sorgt für mehr Transparenz auf deinem Teller. Denn wir kennen unsere Landwirte nicht nur persönlich, sondern sorgen gemeinsam mit unseren Partnern für gute Aufzucht- und Haltungsbedingungen, einen wertschätzenden und schonenden Umgang mit dem Tier und eine nachhaltige Verarbeitung unserer Produkte nach traditioneller Fleischerhandwerkskunst.

Die IdeeWarum machen wir das?

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Wir wünschen uns, einen sorgfältigen Umgang mit einem lebenswichtigen Rohstoff. Hochwertige Endprodukte erhält man aber nur mit hochwertigen Rohstoffen. Was zählt ist Qualität, Geschmack, Herkunft und Verarbeitung. Eine transparente Wertschöpfungskette vom Landwirt, über Weiterverarbeitungsbetriebe bis zum Endprodukt zeugt von Ehrlichkeit und verantwortungsbewusstem Handeln.

Wertschätzung für das Tier, das Handwerk und ein fairer Preis für gute Lebenmittel sind unsere Ziele.

Über UnsWer hat‘s erfunden?

Das Konzept von „Wir kennen den Landwirt“stammt aus demHause Schulte – Lastruper Wurstwaren. Seit drei Generationen steht unser Unternehmen für höchste Qualität und traditionelles Fleischerhandwerk. Unser Ziel ist es, die Fertigkeiten der traditionellen Fleischerhandarbeit zu bewahren und gleichzeitig modern zu produzieren.

Alle Arbeitsprozesse – von der Auswahl der Rohstoffe und seiner Lieferanten bis zur Auslieferung der fertigen Produkte – sind nach nationalen wie auch nach internationalen Standards zertifiziert. Ausgebildete Fachkräfte, handwerkliches Geschick, erstklassige Rohstoffe und eine sorgfältige Verarbeitung lassen Produkte entstehen, die einfach schmecken.

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Wir kennen den LandwirtDas tun wir tatsächlich

Wir bei „Wir kennen den Landwirt“ kennen unsere Landwirte und ihre Familien tatsächlich persönlich. Unsere Landwirte haben den gleichen hohen Anspruch an Qualität wie wir selbst. Wir wissen auch, wie die Tiere aufwachsen, wie sie gefüttert werden oder wie viel Platz sie zur Verfügung haben. Unseren Namen „Wir kennen den Landwirt“ nehmen wir also wörtlich, oder anders ausgedrückt: Wir nehmen es persönlich.

Denn bei uns steht hinter jedem Arbeitsschritt eine echte Person, die mit viel Leidenschaft und Begeisterung für die besondere Qualität unserer Produkte arbeitet. Statt „Konzern XY“ und „Firmengruppe Sowieso“ heißt es bei „Wir kennen den Landwirt“ „Bäuerin Gabriele“, „Schlachter Niko“, „Fleischermeisterin Sarah“ und „Koch Mirko“.

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TransparenzMach dir selbst ein Bild

Transparenz ist der Motor für das Konzept von „Wir kennen den Landwirt“. Wir möchten, dass unseren Produkten wieder Namen und Gesichter zugeordnet werden können. Und wir möchten selbst die Verantwortung für die Qualität unseres Handwerks übernehmen.

Dazu arbeiten wir in einer vollständig transparenten Wertschöpfungskette – vom Landwirt bis zum Fleischer. Alle Partner von „Wir kennen den Landwirt“ teilen die gleichen Werte und Vorstellungen in Hinblick auf Qualität, Tierhaltung und Verantwortung gegenüber dem Verbraucher und arbeiten gemeinsam daran, die Qualität unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern.

Iss nicht nur Filet!Liebes Schwein, wir mögen dich so, wie du bist.

Ein Grundsatz bei Wir kennen den Landwirt lautet: Wir verarbeiten das ganze Tier- nachhaltig und ganz.  Ein Schwein besteht nunmal nicht nur aus Filet. Und ein Tier schlachten und dann nur kleine Teile davon nutzen – diese Idee hat in unserer Philosophie keinen Platz.

Wie wär‘s denn mal mit einem herzhaften Stück Bauch, einem saftigen Nackensteak oder einem perfekt geräucherten Schinken? Und auch die Wurst schmeckt mit einem gewissen Anteil Fett doch wirklich deutlich besser. Fett ist eben Geschmacksträger.

An dieser Stelle sei also ein kleiner Aufruf an alle Mager-Fleisch-Esser gestattet: Freunde, ihr verpasst das Beste! Lasst euch doch einfach von unseren Produkten überzeugen. Filet ist eh immer zart und daher was für Langweiler.

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Von Opa LernenFrüher war mehr Lametta

Bei Wir kennen den Landwirt haben wir das Ziel, moderne Produktionsverfahren mit den Vorteilen des klassischen Fleischerhandwerks zu kombinieren. Wir möchten aus der Vergangenheit lernen. Denn früher war es eigentlich ganz einfach:

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Bauer Willi züchtete Schweine.

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Er lieferte seine Schweine an Schlachter Fritz.

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Der verkaufte die fertige Wurst dann an Hausfrau Gertrud.

Die Transportwege von Tieren und Produkten waren tatsächlich kurz, neue Ideen konnten ganz einfach auf dem „kurzen Dienstweg“ umgesetzt werden und gemeinsam trug man dafür Sorge, dass der Kunde an der Ladentheke ein ausgezeichnetes Produkt erwerben konnte. Der Kunde konnte den Produkten des Metzgers zu Recht voll vertrauen. Genau dieses Vertrauen in die Qualität unserer handwerklichen Produkte wünschen wir uns auch von unseren Kunden

Unsere Landwirte

Hof Mörixmann

Das Konzept hinter dem Aktivstall für Schweine der Familie Mörixmann ist nahezu einzigartig in Deutschland und vorbildlich auf ganzer Linie. Wir kennen also auch diesen Landwirt persönlich und sind sehr stolz darauf, dieses Fleisch aus ganz besonders engagierter Schweinemast zu ausgewählten Spezialitäten verarbeiten zu dürfen.

Im Aktivstall, der im Vergleich zur konventionellen Haltung 50% mehr Platz bietet, stehen den Schweinen unterschiedliche Spiel- und Ruhemöglichkeiten sowie genügend Licht und Raum zur Verfügung. Die verschiedenen Stallbereiche und Räume können von den Tieren spielerisch erkundet werden und bieten im Außen- und Innenbereich reichlich Auslauf sowie Platz zum Toben, Laufen, Fressen und Ausruhen.

Ein großer Teil der Räume ist mit eingestreuten Liege- und Spielflächen ausgestattet und wird täglich gemistet und neu eingestreut. Duschen sorgen dafür, dass sich die tierischen Bewohner „sauwohl“ fühlen.

Familie Mörixmann hat es sich zum Ziel gesetzt, durch viel freie Bewegung gesunde Schweine für die Schlachtung aufzuziehen. Dieses innovative Haltungskonzept hat auch uns von Wir kennen den Landwirt restlos überzeugt, zumal man Gabriele Mörixmann und Ihrer Familie die Begeisterung für Ihre Arbeit in jedem Gespräch aufs Neue anmerkt.

Übrigens: Stallführungen sind bei Gabriele Mörixmann, ihrer Familie und den Schweinen gern gesehen.

Hof Ernesti

Wir setzen uns für den Erhalt traditioneller Nutztierrassen ein und machen mit den Spezialitäten vom Bunten Bentheimer Schwein den Anfang. Wir kennen die beiden Züchter, die uns mit ihren Bunten Bentheimer Schweinen versorgen, persönlich – das ist uns enorm wichtig und darauf sind wir sehr stolz!

Der Hof Ernesti in der Nähe von Paderborn wird von Michael Ernesti und seine Frau als Nebenerwerb in den alten Stallgebäuden betrieben, die auch seine Eltern schon für die konventionelle Schweinemast nutzten, und widmen sich heute ganz dem Bunten Bentheimer Schwein. Was mit zwei kleinen Ferkeln auf der Wiese neben der konventionellen Mast begann, wurde zu einem eingetragenen Zuchtbetrieb für ausschließlich diese besondere Schweinerasse.
Im Stall verbringen die Bentheimer ihr Schweineleben artgerecht in Gemeinschaft. Sie stehen auf Stroh und können mit ihren Artgenossen wühlen, knabbern, sich verstecken und spielen. Selbsttränken sorgen dafür, dass die Tiere immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben. Kupierte Schwänze? Nicht bei Michael Ernesti!

Seine Dalmatiner, wie Michael Ernesti die Bunten Bentheimer gerne nennt, erhalten nur wenige notwendige Impfungen, aber keine übermäßigen vorbeugenden Prophylaxe-Maßnahmen. Das ist auch überhaupt nicht nötig, da es in dem kleinen Bestand mit langer Mastdauer so gut wie keinenKrankheitsdruck gibt und das Bentheimer Landschwein ohnehin ein sehr robustes Tier ist. Der Medikamentengebrauch in seinem Stall beschränkt sich also nur auf das Nötigste.

Während bei der konventionellen Mast die Ferkel nach 3 – 4 Wochen von der Mutter getrennt werden, verweilt der Nachwuchs auf dem Hof Ernestietwa 8 Wochen lang zusammen mit der Mutter in einer 12 qm großenFamilienbucht auf Stroh.

Hof Bodenkamp

Mitten im Ursprungsgebiet der Bunten Bentheimer Schweine liegt der Hof Bodenkamp, den Dr. Jens van Bebber und seine Frau Dr. Katja Bodenkampmit Engagement und Hingabe betreiben. Auf dem über 700 Jahre alten Gehöft an der Vechte betreiben die beiden promovierten Agrarwissenschaftler Bullenmast, Schweinemast und Ackerbau sowie die Haltung von Bunten Bentheimer Schweinen.

Mit 25 Sauen und zwei Ebern spielt der im Herdbuch geführte Bestand der Swatbunten von der Anzahl der Tiere her in ihrem Betrieb zwar nur eine kleine Rolle, dennoch ist die Zucht dieser alten Landrasse der besondere Stolz der beiden Landwirte. Für das Ehepaar, das auf den Gebieten der Tierzucht und der alternativen Schweinehaltung promovierte, sind die Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Schweinerasse sowie die Erschließung neuer Märkte, auf denen Qualität und Geschmack wieder wertgeschätzt werden, eine Herzensangelegenheit – eine Einstellung, die perfekt zum Kalieber-Konzept passt.

Auf dem Hof Bodenkamp leben die Bunten Bentheimer Schweine im Winter in einem offenen Strohstall mit Außenklima, der extra für sie umgebaut wurde und in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. So haben die Tiere bei mehr als dem 3-fachen des sonst üblichen Platzes Bereiche zum Fressen, Schlafen und Koten. Die tiefe Stroheinstreu bietet den Tieren zudem alle Möglichkeiten, nach Herzenslust zu toben, zu wühlen und sich je nach Bedarf in das Stroh einzukuscheln oder einfach nur zum Dösen hinzulegen.

Aktivstall Hackmann

Für Familie Hackmann aus Hemmelte  im Landkreis Cloppenburg gibt es nichts Schöneres, als gesunde Schweine aufzuziehen. Daher setzt Landwirt Heinz Hackmann nun ein Zeichen in Sachen Tierwohl und artgerechter Schweinehaltung: Als neuester Partner der Wir kennen den Landwirt Familie hat Heinz Hackmann seine Schweinemast um eine zusätzliche Aktivstallhaltung ergänzt. Das innovative Stallkonzept – geprägt und benannt durch Gebriele Mörixmann – bietet den Schweinen deutlich mehr Platz und Bewegung als die konventionelle Schweinehaltung.

Dabei liegt das Thema Tierwohl Heinz Hackmann, seiner Frau und den beiden Töchtern schon seit Jahren besonders am Herzen. Tierwohl ist hier nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Philosophie. So nimmt die Familie schon seit 2015 an der Initiative Tierwohl teil.

Kein Wunder, dass Heinz Hackmann für das Konzept „Aktivstall für Schweine“ sofort Feuer und Flamme war. Nach etlichen Telefonaten, persönlichen Gesprächen und den notwendigen Umbauarbeiten zogen im April 2017 die ersten 240 Tiere in das lichtdurchflutete Stallgebäude ein. Mit 1,5 qm Fläche pro Tier und zahlreichen natürlichen Beschäftigungsmöglichkeiten wird die Neugierde der Tiere geweckt und das natürliche Verhalten der Schweine aktiv unterstützt.

Dazu stehen fünf verschiedene Räume, in denen sich Spaltenböden und Stroheinstreu abwechseln, zur Verfügung. Liege- und Spielbereiche, ein Auslauf nach Draußen sowie Fressbereiche sorgen für viel Bewegung. Lecksteine für die zusätzliche Mineralversorgung, Heuraufen, Wasserspiele, Scheuerbalken und Bürsten, Sisalseile und Ketten mit daran befestigten Weichhölzern sowie Stroh in Hülle und Fülle fördern den Spiel- und Wühltrieb.

Und auch sonst setzt Heinz Hackmann voll auf eine Tiergerechte Aufzucht. So wird auf die Fütterung von genmanipuliertem Sojaschrot konsequent verzichtet. Auch Schweine mit kupierten Schwänzen hält Heinz Hackmann im Aktivstall nicht. Die Ferkel, die mit etwa 30 kg bei ihm eingestallt werden, stammen aus einem nahegelegenen Ferkelbetrieb, der sie auf Stroh und mit viel Platz aufwachsen lässt.

Aufgeteilt in drei Gruppen zu je 80 Tieren verbringen die Mastschweine etwa 120 Tage im Aktivstall Hackmann, bis sie mit ca. 120kg Schlachtgewicht zum 20 km entfernten Schlachthof Brand gefahren werden. Anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung der Produkte in der Fleischerei Schulte in Lastrup.

Wir sind stolz darauf, mit Heinz Hackmann einen engagierten Landwirt gefunden zu haben, der perfekt zur Idee von Wir kennen den Landwirt passt. Gemeinsam gehen wir einen weiteren Schritt in eine Zukunft, in der Fleischqualität angefangen bei der Aufzucht der Tiere wieder mehr wertgeschätzt und in der mit Eigenanspruch und Respekt vor dem Tier gehandelt wird.

Mit Wir kennen den Landwirt wollen wir das traditionelle Fleischerhandwerk stärken und unser Produkte wieder mit Namen und Gesichtern verbinden.

Sarah Dhem - Fleischereimeisterin

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Wir kennen den Schlachtbetrieb

Wir arbeiten mit dem Unternehmen Brand Qualitätsfleisch aus Lohne zusammen, die unsere Auffassung von Qualität teilen. Bereits in der vierten Generation steht für Brand fest: Qualitätsfleisch gibt es nur durch kontrollierte Herkunft, artgerechte Haltungsformen, respektvoller Umgang mit den Tieren und hygienisch einwandfreie Verarbeitungsprozesse. Die Tiere sollen so wenig Stress wie möglich erfahren – sowohl während des Transportes, wie auch bei der Schlachtung. Stresshormone widersprechen dem Tierwohl-Gedanken und mindern die Fleischqualität. Der hohe Anspruch an das eigene Handeln und der Respekt vor den Tieren garantieren Fleisch der besten Qualität.

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Lebensmittel sind unsere Mittel zum Leben. Natürlich sollen sie satt machen und nahrhaft sein. Dabei darf der Genuss aber keineswegs vergessen werden!

Unseren Kunden soll ein geschmackliches Erlebnis mit jeder Scheibe vermittelt werden. Um dieses Erlebnis auch zu einem sicheren zu machen, steht bei uns ein Höchstmaß an Qualität der Produkte an oberster Stelle.

Natürlich wird diese Liste laufend aktualisiert. Gern darfst du uns deinem Lieblingseinzelhändler empfehlen!